Die Sonate As-Dur, op. 110 

von Ludwig van Beethoven, interpretiert 
von Nadezhda Tseluykina

Die Trillertöne, makellos, 
sie strömen uns entgegen 
aus eines schwarzen Flügels Schoß, 
empfunden als ein Segen

nach einem sommerlichen Tag. 
Ganz ohne Notenblätterstütze 
gelingt der Händeüberschlag, 
wer denkt da noch an diese Hitze, 

wenn die Sonate in As-Dur 
als himmlisch schöne Resonanz 
zieht durch den Raum als Klassikspur 
auf Erden durch den Fingertanz?

Die Schule der Geläufigkeit, 
sie findet ihren Niederschlag 
an diesem Ort, zu dieser Zeit. 
Die Künstlerin bringt an den Tag

was Komponisten komponierten, 
in Einsamkeit zuvor erdachten, 
zunächst in ihren Herzen spürten, 
dabei so manche Nacht durchwachten. 

Aufgeschrieben beim Konzert in der
Schloßbergklinik von

Ute Pesch
1. August 2009