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Junifeuer
Unser Frosch sitzt wie gebannt
vor dem Busch am Waldesrand.
Es ist abends spät nach zehn,
schlafen will er noch nicht gehn.
Ganz gefesselt er drauf stiert,
was in diesem Busch passiert.
Er denkt etwas übertrieben:
"Tausend Käfer sich hier üben
die Laternen anzumachen,
Junifeuer zu entfachen."
Schließlich fliegen sie davon
ohne einen einz'gen Ton.
Endlich müde und schon schlapp,
stakst der Frosch zum Bach hinab,
findet dort sein Bett im Laub,
gut geschützt vor Wind und Staub.
Ute Pesch
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