Alles kommt ins Gleichgewicht

Auf die Kälte folgt die Schwüle,
nach der Schwüle wieder Kühle,
so geht es jetzt rauf und runter,
Gärten werden dabei bunter.

Weißer Schneeball blüht in Mengen,
Sonne kann ihn nicht versengen,
weil die Wolken sie verstecken.
Wurzeln gierig Wasser lecken.

Alles kommt ins Gleichgewicht
zwischen Dunkelheit und Licht.
Läßt man sich nicht irritieren,
kann man dabei nichts verlieren,

nur gewinnen Wachstumsschübe
auch dann, wenn es manchmal trübe.
Hat es nachts schon mal geblitzt,
tags man auf den Bänken sitzt,

wo man den und jenen trifft,
mich mit einem Schreibestift,
ist es nun mal meine Stärke,
daß ich alles treu vermerke!

Ute Pesch
24. Mai 2009